Goldenes Entfärben

Ein Gedicht von Helga
Ein müder Glanz schickt uns die Sonne,
durch weiße Wolken, blasses Blau,
verklungen ist die Sommerwonne,
nun schleckt sie auf den Morgentau.

Und von den letzten Rosen
löst sich nun leis und sacht,
ermattet von des Sommers Kosen,
so manches welke Blatt.

Goldenes Entfärben schleicht durch die Lande,
es zeugt vom Werden und Vergehen,
die Welt verliert sich im grauen Gewande,
doch bald wird wieder frisches Grün entstehen.

Informationen zum Gedicht: Goldenes Entfärben

19.10.2026
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