Der Umzug

Ein Gedicht von Toralf Neher
Verkaufen will sein Heim der Fuchs,
die Gegend ist ihm zu laut.
Das ewige Gezwitscher,
ein Specht der gegen die Eiche haut.

Gleich hier am See, da probt der Frosch,
auf angenehmste Weise.
Was der kann können wir auch,
denkt sich Familie Meise.

Nun tiriliert und quakt es laut,
welch schöne Melodie.
Der Uhu der sein Nest gerad baut,
hört sowas schönes nie.

Frau Nachtigal denkt was für ein Mist,
das kann doch keiner hören.
Hier fehlt natürlich ein Solist,
dann wirds auch keinen stören.

Nun zieht das Füchslein raus aufs Feld,
Jetzt hat er seine Ruh.
Es gibt keinen Hund der knurrt und bellt,
auch kein Schaf und keine Kuh.

Ein Jahrmarkt schlägt die Zelte auf,
direkt an Füchsleins Haus.
Das ist nicht amüsant,
ich ziehe wieder aus.

So ist das mit der Nachbarschaft,
man muss mit ihnen leben.
Manchmal braucht es ganz schön Kraft,
sie können einem aber auch viel geben.

Informationen zum Gedicht: Der Umzug

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26.06.2026
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