Göttin 2
Göttin 2
Das Bild von seiner Göttin 2:
Sie ist jünger, ja – und wunderschön,
Weil sie des Mannes Muse sei,
Früh hatte er sie sich auserseh’n.
Sie will trotz Ferne nahe sein,
Dafür gibt es das Internet.
Sie muss um ihren Dichter sein,
Ist zugetan ihm, klug und nett.
Das Antlitz mit den schwarzen Augen
Ist eingerahmt von blondem Haar.
Die Blicke müssen sich festsaugen,
Sie bleibt für ihn sein Wunderbar.
Rotlippen zeigen ihm ihr Feuer,
Das manches Mal doch bei ihm fehlt.
Liebeswärme bleibt ihr Feuer,
So dass er lebenslang an ihr festhält.
©Hans Hartmut Karg
2026
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