Glas und Äther
Ein Gedicht von
Max Vödisch
Das Wort, aus hartem Glas geformt,
ein Echo, das im Äther wacht.
Was einst nach altem Maß genormt,
versinkt nun in der tiefen Nacht.
Kein Anker hält im bleichen Licht,
wenn Zeilen sich im Strom verlieren.
Doch was der Geist in Stille flicht,
entzieht sich selbst dem ew‘gen Frieren.
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