Geisterhäuser

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -

-1-
Uralte, unbewohnte Häuser,
stehen im Dorf wie verloren da,
im Inneren gähnende Leere,
wie es anfänglich den Anschein hat.
-2-
Weit gefehlt, die Häuser sind belebt,
Tiere haben sich Zugang verschafft,
Spinnen, Käfer und Nagetiere
haben sich überall einquartiert.
-3-
In verlassenen Geisterhäusern
pulsiert Leben bei Tag und bei Nacht,
unbeachtet von den Anwohnern,
die keinen Blick dort hineinwerfen.

Informationen zum Gedicht: Geisterhäuser

04.11.2026
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Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.