Geist der Natur

Ein Gedicht von Benjamin Berndt
dort am leibe alter Eichen
in den kahlen wäldern alt
will der winter nicht mehr weichen
wo das leben weit erschallt

an den eisig kalten tagen
auf den strassen blüht sein kleid
will man sich hinaus nicht wagen
weil es nach den ängsten schreit

holde liebe nie gefunden
suche weiter ohne spur
im kalten eis liegt es gebunden
und zeigt mir seine Liebe nur

so denke ich an stillen stunden
am grab, es liegt an wilder flur
so finde ich was nie gefunden
so dank ich dir holde natur

B.Berndt

Informationen zum Gedicht: Geist der Natur

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23.08.2026
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