Gefangen im Nichts, lautlos und gebückt!
Ein Gedicht von
Susi Becker
Gefangen im Nichts,ohne Gegenwehr6
Lautlos und gebückt.
Verloren zwischen Schatten,
die jeder Hoffnung das Licht entrückt.
Kein Ruf durchbrlcht die Stille,
kein Schritt weißt einen Weg!
Nur kalter Wind und Leere -
die sich um die Seele legt.
Doch tief unter den Trümmern
glüht ein Funke, kaum zu sehen.
Selbst in dunkelsten Nacht kann ein
neuer Morgen entstehen!
Leere liegt auf den Sinnen wie Frost
auf müdem Stein!
Und selbst das letzte Hoffen scheint
fern und nicht mehr mein.
Dabei liebte ich Harmonie,
ein leises,warnes Licht!
Kein Schweigen,das die Seele friert-
Kein Dunkel ohne Licht.
Ein Klang der sanft die Räume füllt,
wie Frühling auf dem Stein-
Und selbst das letzte Hoffen darf
wieder Heimat sein.
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