Gedanken

Ein Gedicht von Pierre De la Saare
Du denkst an nichts,
doch plötzlich sind sie da.

Tief in dir
waren sie verkrochen.

Du willst sie nicht,
hast Angst vor ihnen,
und sie sind ausgebrochen.

Sie kommen über dich,
nagen an dir.

Deine Haut brennt,
du zitterst.

Doch sie,
sind unbarmherzig,
brutal,
gemein.

Sie lassen dich nicht schlafen.

Wo,
wo bist du, Gott?
Oh hilf mir doch.

Sie fressen dich,
dein Magen verkrampft,
deine Kehle wird eng.

Du kämpfst gegen sie an,
doch du wirst verlieren.

Du kannst schreien,
weinen,
flehen.

Du hast sie nicht gebeten,
und sie werden nicht gehen.

Denn das bist du
Du musst dich verstehen.

Sie sind in dir.

Deine Gedanken….

Informationen zum Gedicht: Gedanken

24.07.2026
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