Frühlingswind

Ein Gedicht von Lisa Nicolis
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Um des Abends hin ein wenig Lied zu sein,
greift der Wind sich dunkles Blätterrauschen,
singt sich frühlingslau ins tiefe Schilf hinein,
Mondscheinplätschern in dem See zu lauschen.

Schwingt sich auf den Silberstrahl des Abends sacht,
während träumend hinter alten Mauern
noch ein Kirschbaum still und duftgeladen wacht,
ihn berauscht mit seinen Blütenschauern.

Als er bald sich satt mit tausend Düften trinkt,
nur noch müd auf leisen Silbersohlen,
hin zur Sternenwelt sein Abschiedssäuseln winkt,
lässt er sich vom Abend heimwärts holen.

© Lisa Nicolis

Informationen zum Gedicht: Frühlingswind

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12.03.2026
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