Frü - hü - hüling

Ein Gedicht von Katzenovia
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Es lockt sie schon alle nach draußen,
zu pflegen den Garten so schön,
wo vorher die Schneemänner hausten,
erfreut uns ein Häckslergestöhn.

Das eifrige Stochern und Wühlen
nun läutet die Frühlingszeit ein,
der Staub wird gewischt von den Stühlen,
tanzt fröhlich ins Zimmer hinein.

Ein Mäher nagt emsig am Grase,
das sich schon zu wachsen erkühnt,
es kitzelt auch in mancher Nase,
sobald es auf Bäumen dann grünt.

Es schuftet ein Heckenbeschneider,
man hört keinen Vogellaut mehr,
mit Blättern geschmückt sind die Kleider,
zum Glück ist der Akku jetzt leer.

Am Grill steht der Meister mit Schürze,
der rasch nach der Holzkohle ruft,
bald brutzeln die ersten der Würste,
im Rauch, mit betörendem Duft.

Da schleicht sich ein Hund in den Garten,
er denkt, s'ist für ihn aufgetischt,
doch kann er es kaum noch erwarten:
Schnappt sich eine Wurst - und entwischt.


07.03.2026 © rewey

Informationen zum Gedicht: Frü - hü - hüling

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11.03.2026
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