Kühe auf der Weide

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Welch eine Ruhe auf der Weide,
frisches Gras und kein Getreide,
Weidelandschaft so weit man blickt,
Kuh und Kälbchen sind entzückt.

"Der Bauer kommt", warnt die Kuh,
"vorbei ist es mit der Mittagsruh´.
Ich hasse seine kalten Hände..."
Das Gesicht der Kuh spricht Bände.

"Milch bekommt er heut´ nicht viel.
Der Kerl hat doch kein Feingefühl...
Gestern platzte mir der Kragen.
Hab´ seinen Eimer umgeschlagen.

Na, was gibts denn da zu schauen?
Der steht die ganze Zeit am Zaun.
Flammen! Hörst du diesen Knall?
Mit etwas Glück, ist es der Stall!"

Informationen zum Gedicht: Kühe auf der Weide

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24.04.2026
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