Frank Schöbel

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Neulich fand ich, in einem alten Möbel,
noch eine Single, - von Frank Schöbel.
Kennt ihr die schwarzen Platten noch?
Die runden Scheiben, mit dem Loch?

In meinem Herzen wurde es warm.
Der Sänger war mein Jugendschwarm.
Er hat mich mit seinem Charme verführt
und mich mit seinem Gesang berührt.

Ich saß am Radio und habe gelauscht,
war von Sinnen, war wie berauscht,
gab er im Osten was zum Besten,
schlug mein Herz für ihn, im Westen.

Der hübsche Musiker aus Sachsen,
ist in Leipzig aufgewachsen.
Seine Mutter, so konnte man lesen,
ist damals Opernsängerin gewesen.

1989, - kurz nach dem Mauerfall,
hörte man Frank Schöbel überall.
Jetzt packe ich die alte Platte aus
und hole den Plattenspieler raus...

Die Platte habe ich schon vermisst.
Erinnerungen, die man nicht vergisst.
Die Nadel dreht sich, Musik erkling.
Hört nur, wie wunderschön er singt...

Informationen zum Gedicht: Frank Schöbel

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11.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.