Flüstern der Ferne

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
In stiller Nacht, zieht es so weit,
ein leises Ziehen, sanfte Kleid.
Es flüstert von dem, was wir vermissen,
von alten Träumen, süßen Küssen.

Ein Herz, das springt, doch nie erreicht,
die Ferne lockt, die Sehnsucht bleicht.
Wie Wind, der über die Felder zieht,
so bleibt ein Wunsch, der nie versiegt.

Und manchmal, wenn der Mond erwacht,
fühlt man die Seele, wie sie leis´ entfacht.
Denn Sehnsucht ist ein stiller Strom,
der fließt und trägt uns heimlich davon.

Ein leichtes Ziehen, sanft und sacht,
es bleibt bei Tag und die Nacht erwacht.
Im Herzen brennt ein stilles Bund,
das nennt man Sehnsucht, tief und rund.

Manchmal wenn der Wind Geschichten spricht,
öffnet sich das große Tor ins leise Licht.
Ein Ziehen tief, wie von Zauber gemacht,
das nennt man Sehnsucht – still und sacht.

© Claudia Behrndt

Informationen zum Gedicht: Flüstern der Ferne

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14.03.2026
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