Feuer im Eis
Am Anfang war da nur Glück.
Liebe, dieses kleine Wort,
das Feuer in die Kälte der Welt legte,
wir glaubten an Dauer,
an Bleiben,
an die Unschuld der Tage. -
Dann hobst du den Blick:
meerblau waren deine Augen,
ich wollte darin wohnen,
doch tief unter dem Leuchten
wuchs bereits das Eis.
Lautlos.
Unaufhaltsam.
„Verzeih.“
Mehr war nicht nötig.
Ein einziges Wort,
und zwischen uns
fror ein ganzer Winter.
Seitdem weiß ich:
Anfang und Ende
liegen manchmal so nah beieinander
wie Feuer und Eis.
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