Feuer im Bauch (Sodbrennen)
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Ein Ziehen steigt im Innern auf,
als wäre dort Glut statt Abendbrot.
Der Magen meldet lauten Lauf,
die Kehle brennt in hellem Rot.
Man trinkt, man sitzt, man steht ganz schief
und flucht auf die Pizza von vorhin.
Der Schmerz ist klein, doch ziemlich tief,
mit Feuerwerk bis unters Kinn.
Doch irgendwann wird es wieder still,
die Glut verlischt, der Bauch wird weich.
Man merkt sich kurz, was man nicht will -
und isst es morgen trotzdem gleich.
So brennt das Leben ab und an,
mal scharf, mal süß, mal schwer verdaut.
Doch wer das Feuer nehmen kann,
der hat auf mehr als Pizza gebaut.
© Claudia Behrndt
August´2024
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