Es ist zum Schießen

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Auf Befehl eines Vorgesetzten,
tötet der US-Soldat
eine Menge fremder Menschen.
Wenn er Glück hat, wird er nur verletzt.
Es gibt aber auch sehr Viele,
die in ihren blöden Kriegen ins
Gras beißen und nie wieder schießen.

Ein Spargel schießt in der Regel
nur acht bis neun Wochen.
Damit macht er vielen Menschen Freude
und bereichert ihren Speiseplan.

Ein anderer Schütze ist verschossen,
in Susis Sommersprossen.
Manche nennen es Liebe.

Man darf auch noch erwähnen,
es gibt sogenannte Schießbudenfiguren.
So bezeichnet man Versager,
die als Zielscheibe für Kritik und Spot
dienen.
In der Realität sind das aber Figuren,
die auf dem Rummel,
als Zielscheibe dienen.

Manchmal hört man noch,
dass ist ja zum Schießen.
Umgangssprachlich denke ich, sei das
eine lustige Situation zum totlachen.
Ich lache gerne über die Deutschen
und die hanebüchenden
Entscheidungen ihrer Führer.
Übrigens, die größte hanebüchende Lüge,
ist die Bedrohungslüge.

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz /
9. März 2026

mageba

Informationen zum Gedicht: Es ist zum Schießen

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24.03.2026
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