Erinnerung an altes Verbrechen gegen die Menschheit

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Stacheldraht und Mauern
schweigend mich belauern
als möchten sie entsagen
flüstern nicht
welch böses, schwarzes Leidenskleid sie tragen

ihre scharfe Kanten
tausend Opfer fanden
Schreie Blut und Weinen
rosten nicht
auch wenn zerbrochen sie uns erscheinen

unter alten Lasten
tote Seelen hasten
schattenhaft ihr Treiben
leben nicht
im Lichterschein nun weiter ihre Lüge schreiben




© Marcel Strömer
(Magdeburg, 29.01.2015)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!

Informationen zum Gedicht: Erinnerung an altes Verbrechen gegen die Menschheit

29.01.2015
569 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.