Entschwinden

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Entschwinden

Einfach dem Netz entschwinden,
Als hätte es Zuneigung niemals gegeben,
Sich auf nichts einlassen, sich nicht binden
Und immer nur frei wie ein Vogel schweben.

Ist es das, was manche Dame nur will,
Völlig frei bleiben, niemals gebunden
Mit dem ausschließlichen Lebensziel:
Ausschau halten nach möglichen Runden?

Da lobe ich mir doch jene eindeutig klare,
Unverbrüchliche und entschiedene Liebe,
Mit der man keinerlei Lebenslust aufspare,
Weil man gern auslebt Nähe und Triebe.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Entschwinden

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09.05.2026
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