Einsame Träne

Ein Gedicht von Helga
Hab` geweint die ganze Nacht,
eine Träne blieb zurück,
nun trübt sie mir den Tagesblick,
als würd` sie halten treu die Wacht.

Ihre vielen kleinen Schwestern,
sind alle längst dahin geflossen,
hab`n meine Qualen eingschlossen ,
denn weinen, das war gestern.

Mit dem Nebelhauch der Tränen,
verließ mich auch die Liebe,
gestohlen haben sie mir Amor`s Diebe,
bin jetzt allein und muss mich grähmen.

Letzte Träne, zerfließe nun auch du,
vorüber geht das Herzeleid,
ein neuer Tag macht sich bereit,
du selber kannst nun ruh`n.

Informationen zum Gedicht: Einsame Träne

28.06.2025
78 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.