Ein sanfter Schlummer
Das Land wiegt sich im Takt der Ewigkeit,
in der Natur scheint still zu steh’n die Zeit.
Frost webt Decken aus Glanz und Kristallen,
derweil sanft die weißen Flocken fallen.
Der Wald trägt nun Kleider aus silbernem Licht,
wenn ein Sonnenstrahl durch die Wolken bricht.
Gefroren sind Blüten, die Wiesen, der Bach
und Schneehauben zieren der Häuser Dach.
Die Erde hat sich dem Schlaf hingegeben,
nur im Verborgenen ruht noch das Leben.
Kein Flügelschlag stört mehr die selige Ruh’,
es träumt sich dem kommenden Frühling zu.
© Birgit Klingebeil
[2026]
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