Ein Regenwürmchen
Ein Gedicht von
Horst Rehmann
Regen peitscht schon seit acht Tagen,
durch Straßen, Wege und Gassen,
so, dass Menschen es kaum wagen,
ihre Häuser zu verlassen.
Zwei Katzen in Nachbars Garten,
lassen sich mit Fisch nicht locken,
sie sitzen nur da und warten,
dass es wärmer wird und trocken.
Hinter fest verschloss´nen Türen,
tagt der Krisenstab seit Stunden,
einer sagt: „Das Volk wird´s spüren,
so viel Regen erzeugt Wunden.“
Nur ein kleines Regenwürmchen,
schaut auf, mit heiterem Gesicht:
„Ich mag Regen und auch Stürmchen,
nur schönes Wetter - mag ich nicht.“
© Horst Rehmann
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