Ein Brennen
Ein Gedicht von
Stillraum
Ein Brennen, es sehnt sich nach einem Kuss,
der langsam zerrinnt in kleinem Fluss.
Er zeigt mir auf, was ich begehre,
doch niemand weiß, wie ich bekehre.
Es kratzt, es brennt, es schmerzt so gut,
ich suche Vollkommenheit in meinem Blut.
Der Schmerz, er lindert die schnellen Gedanken,
doch niemand ahnt meine Beine am Schwanken.
Ein Brennen, es sehnt sich nach einem Kuss,
wie Klinge auf Haut, die schneiden muss.
Es kratzt, es zieht – der Fluss am Wachsen,
die Wunden bluten, die Narben verblassen.
Und schweig ich, passiert nichts,
doch sprech’ ich, verlier ich
mich in Einsamkeit, von ihr benommen,
meine Gedanken von Schmerz überschwommen.
Denn ein Brennen, es sehnt sich nach einem Kuss,
ein Verlangen, das gestillt werden muss.
Sie schreit nach mir, sie kreischt nach mir,
die Klinge, die es beenden muss.
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