Ein Blatt

Ein Gedicht von Ingeborg Henrichs
Nun ruht beschienen golden hell
Im milden Licht Erinnerung
Auf weichem Laubbett Erdengrund
Umhüllt vom Hauch Vergänglichkeit
Ein Blatt
Dass gestern hoch noch hing
Am großen grünen Lebensbaum
Schien unverwundbar, stark, so lebensfroh
Und doch -
Auch Zufall man es nennen mag
Des Schicksals unergründlich Weg
Der es hinfort dann reisen ließ
Ins unbekannte Land der Ewigkeit

Informationen zum Gedicht: Ein Blatt

61 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
23.08.2019
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige