Eckige Zeiten

Ein Gedicht von Klaus Lutz
Den Satz, den noch kein Mensch kennt.
Das Land in dem noch kein Mensch war.
Die Zeit, die noch kein Mensch fühlt.
Die Wahrheit, die noch keinen Finder hat.
Die Träume die noch auf einer Insel
warten. Der Tag, der jedem Verlierer
hilft. Das Leben das wartet. Und die
Kreise in denen Du lebst!

Die Welt, die noch nie geredet hat. Die
Kunst, die noch in jedem Wort schläft.
Der Schritt, der noch keine Schätze sieht.
Die Stille die zu den Sternen fliegt. Die
Frage die das Leben weckt. Das Denken
das die Schätze findet. Das Spiel das
die Flügel schenkt. Das Leben das siehst.
Und die Mauern die Du baust.

Die Blume die von der Amsel lernt. Der
Tanz den der Maler sieht. Die Sprache
die die Fenster öffnet. Das Geld das die
Freude entdeckt. Der Stein der den Palast
beginnt. Der Zug mit dem die Träume
reisen. Das Wort mit dem das Herz lebt.
Der Weg der das Glück zeigt. Die Schule
wo die Phantasie wächst. Das Leben
das lächelt. Und die Trauer die Du lebst.

Der Bahnhof ist da. Aber Du malst die
Reise. Die Tage sind grau. Aber Du
singst die Farbe. Das Leben ist ohne
Ziel. Aber Du träumst das Paradies.
Die Sprache zeigt nur Fremde. Aber
Du hast den Zauber. Der Morgen ist
ohne Kraft. Aber Du lebst die Siege.
Du weisst das Leben ist da. Und
spielst. Und findest stets die
Lösung

(C) Klaus Lutz



Ps. Am 10.8.2026 online gestellt!

Informationen zum Gedicht: Eckige Zeiten

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19.08.2026
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