Echo des Aufbruchs
Ein Gedicht von
Max Vödisch
Die alten Mauern werfen lange Schatten,
der Frost der Jahre weicht dem jungen Licht.
Auf Plätzen, die einst keine Stimmen hatten,
spricht nun die Freiheit ihr erstes Gedicht.
Ein Hauch von Morgen zieht durch enge Gassen,
das Gestern verblasst wie ein ferner Schrei.
Wir haben den Hass vor den Toren gelassen
und fühlen uns endlich von Ketten frei.
Die Melodie trägt uns über alte Grenzen,
ein leises Wispern, das zum Sturm anschwillt.
In Augen sieht man neue Hoffnung glänzen,
ein Traum, der lange schlief, wird nun erfüllt.
Wir gehen gemeinsam dem Neumond entgegen
und lassen die Angst in der Dunkelheit.
Auf dämmernden Pfaden und offenen Wegen
schenkt uns die Stille die Unendlichkeit.
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