Echo der Masken

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Herrscht tief in uns nur bange Not,
weil uns die Einsamkeit bedroht,
bauen wir Masken, kalt und schön,
um vor der Welt als groß zu steh’n.

Wir jagen blind dem Glanze nach;
das Echo laut, die Seele schwach.
Ein kurzes Glück, ein fremdes Wort,
das weht wie Staub im Winde fort.

Doch wer den eignen Wert erkennt,
sich mutig von der Maske trennt.
Braucht nicht den Applaus der Welt,
da die eigene Kraft ihn hält.



© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Echo der Masken

13.02.2026
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