Dunkle Existenz

Ein Gedicht von Meteor
Wer die Dunkelheit berührt,
riskiert in ihr zu verschwinden.
Wer das Dunkle in sich spürt,
wird sich darin bald befinden.

Warum existieren wir?
Wieso sind wir noch hier?
Irgendwann klopft es an der Tür,
dein Spiegelbild will zu dir.

Ursprünglich knallte das Universum
aus reiner Energie aus dem Nichts.
In der Dunkelheit, da war es nun,
mitten ins Finstere entkam das Licht.

Elementarteilchen unsichtbar geparrt,
durch Gewalt geteilt, sichtbar vernarrt.
Materie und Antimaterie seitdem uneins,
ihr Wiedersehen das Ende ihres Daseins.

Spiegelteilchen und ihr Original
lösen sich auf, waren einmal...
Kehren zurück in ihre Harmonie,
verschwinden als pure Energie.

Existenz ist ein Irrtum des Nichts,
zurück ins Dunkel das Ziel des Lichts.
Dunkelheit ist für Lichtwesen hart,
für Unsichtbare bedeutet sie Heimat.

© meteor 2026

Informationen zum Gedicht: Dunkle Existenz

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05.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Meteor) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.