Du fehlst

Ein Gedicht von Hansjürgen Katzer
Entfleucht dem lauten Weltendrang,
währte dein Leben nicht sehr lang.
Zu kurz dein Sein in dieser Welt,
die sich uns hart entgegenstellt.

Dein Lächeln fehlt, dein warmer Blick,
noch sitzt die Angst uns im Genick.
Wieso gerad` jetzt, wieso nur du?
Die Trauer schnürt die Kehle zu.

Wer hier nun steht, kann´s nicht versteh´n,
wir werden dich nie wiederseh´n.
Dein Grab ein einzig´ Blumenmeer,
dein Platz, der bleibt für immer leer.

Mein Blick still in dem Himmel geht,
wo silbern schon der Mond dort steht.
Ob du dort oben wohl nun weilst
dein Schicksal mit den Engeln teilst?

© Hansjürgen Katzer, April 2011

Informationen zum Gedicht: Du fehlst

19.08.2015
701 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
5,0 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.