Die weisse Nix / + //

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
/

Aus kalten Wassertoren,
steigt weisse Nix empor.
Die Welt ist zugefroren,
bis hin zu Adlers Ohr.

Man sieht nicht ihre Spuren.
So Traumleicht schwebt nur sie.
Das Luftschloss trägt Blessuren;
und sie trägt Sympathie.

Sie schwebt durch dunkle Häuser.
Kaum einer sieht sie ziehn.
Sie mag die Windnachtsträusser,
die an den Fenster blühn.

Weisse Nix zur Winternacht.
Wem hast du Glück gebracht?

//

Wenn weisse Nix zurücksteigt,
in kalte Wasserflut.
Und sich dir,noch einmal zeigt.
Dann wird dein Leben gut.

Und das Pech,was an dir säugt,
wie es auf einmal ruht.
Die weisse Nix,die nur schweigt,
verneigt sich in Demut.

Jetzt ist die Nix verschwunden,
wie weisse Phantasie.
Ach könnte man sie stunden.
Dann wär' ein ix ein ü.

Weisse Nix! Wann kommst du wieder?
Wenn blüht der Honigflieder.

Informationen zum Gedicht: Die weisse Nix / + //

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19.04.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Hildebrand) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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