Die Stimme des Nebels

Ein Gedicht von Lewin Dunkel
Die Stimme des Nebels

Der Nebel stieg über die Felder.

Bäume erschienen und verschwanden,
als wären sie Teil einer Erinnerung,
die nicht ganz in diese Welt gehörte.

Kein Laut war zu hören.

Selbst die Krähen schwiegen.

In solchen Stunden wirkt die Erde älter,
als hätte sie vieles gesehen,
das kein Mensch mehr kennt.

Geburten.

Verluste.

Namen, die längst vergangen sind.

Und doch trägt sie alles weiter
unter Himmel, Frost und Regen.

Vielleicht ist der Tod kein Fremder.

Vielleicht gehört er seit Anbeginn
zur großen Ordnung der Dinge,
wie die Nacht zum Sternenlicht.

Informationen zum Gedicht: Die Stimme des Nebels

23.10.2026
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Tod
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