Die Sehnsucht

Ein Gedicht von Vox Silentii
Sehnsucht, wie schwer liegst du mir im Magen!
Verflucht seist du, härteste aller Plagen!
Gott lass mich all das hier vergessen! Ich will bloß nicht mehr vermissen.
Denn mein armes Herz lässt mir keine Ruh.

Jede Nacht aufs Neue muss ich denken immerzu.
Denken an die Leere, alles was mir fehlt bist du.
Diese tiefe, finstere Lücke in mor lässt sich niemals füllen,
das Bedürfnis deiner Nähe, deiner Wärme niemals stillen.
Denn mein armes Herz lässt mir keine Ruh.

Sind es Tage oder Wochen, die wir zwei schon sind getrennt?
Ich weiß nur, es sind schon Jahre, dass mein Herz allein für dich brennt.
Diese Zeit, sie fließt davon, wie Sand durch hohle Hände
und einzig meine Hoffnung wird wohl halten bis zum Ende.
Denn mein armes Herz lässt mir keine Ruh.

Niemals werde ich mein Fühlen jemals mit euch teilen.
Nie werdet ihr wissen, wer mein Herz kann wieder heilen.
Denn verwandte Seelen doch so schwer zu erkennen.
Sie leuchten nur zusammen und sie leuchten nur von innen.
Und mein armes Herz lässt mir keine Ruh.

Informationen zum Gedicht: Die Sehnsucht

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22.03.2026
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