Die Rabenmutter

Ein Gedicht von Sabine Volkmar
Die Rabenmutter

Die Mutter hatte es nicht gewollt,
das Kind konnte es spüren,
mit Freunden durfte es,
oft nicht spielen.

Hat es nicht getan,
was die Mutter wollte,
ein Lederkoppel dann,
über ihren Körper rollte.

Das Kind es schrie,
Mutter hör doch auf,
doch diese ließ ihre Wut,
an dem Kinde aus.

Das Kind hat geschlafen,
ganz tief und fest,
es lag ganz ruhig,
in seinem Bett.

Die Nacht ist gekommen,
das Kind wurde geweckt,
hole Kohlen aus dem Keller,
dann gehe wieder in dein Bett.

Das Kind war erschöpft,
ihm war alles zuviel,
doch diese Rabenmutter,
spielte gerne dieses Spiel.

Das Kind hatte Angst,
es hatte alles gegeben,
die Liebe der Mutter,
suchte es vergebens.

Ein ungewolltes Kind,
das wollte es nicht sein,
es hatte alles gegeben,
und war doch so allein.

Die drei Halbgeschwister,
auch sie hatten Angst,
das ungewollte Kind,
nahm alle an die Hand.

Es kam der Tag,
das Kind wurde schwer misshandelt,
Nachbarn riefen die Polizei,
sie haben das Kind aufgefangen.

Aus dem Hause war,
das älteste Kind gegangen,
jetzt hat die Prozedur,
mit dem zweiten Kind angefangen.

Die eigenen Kinder,
hatte die Mutter geschlagen,
jetzt ist sie alt,
muss alles alleine ertragen.

August 2015 Sabine Volkmar

Informationen zum Gedicht: Die Rabenmutter

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23.08.2015
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