Die Gunst der Muse

Ein Gedicht von Helga
Wer schreibt, erwartet keinen Orden,
er tuts, weil er es eben kann,
auch ich hab nichts dadurch erworben,
schreib, was der Geist sich einst ersann.

Ich sehe bunte Blumen blühen,
dort, wo der Winter Hand anlegt,
und seh` die Lagerfeuer glühen,
wo kalter Wind durch Felder weht.

Tief unten auf dem Meeresboden
ich so manche Perle fand,
und wenn auch Meeresstürme toben,
les` ich sie auf im weißen Sand.

Das größte Rätsel aller Zeiten,
blieb mir die Liebe offenbar,
doch das schönste Geschenk bei Weitem,
brachte der Muse Gunst mir dar.

Informationen zum Gedicht: Die Gunst der Muse

30.09.2026
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