Die goldene Kür

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Kein Wecker klingelt, keine Eile mehr,
Das Leben ist ruhig jetzt und sehr leer.
Leer von Pflichten, Terminen und Last,
Ein sanfter Fluss ist's, ganz ohne Hast.

Manchmal geht's raus, ins Kino, ins Licht,
zu den neuesten Filme, über die man spricht.
Auch in der Natur beweg' ich mich gern
und bin unterwegs in Nah und in Fern.

Der Duft von Kaffee, ein langer Bericht,
das Alter, es hat ein sanftes Gesicht.
Die Welt, sie dreht sich und ich nehm's an;
ich tue nur das, was ich gerne getan.

Wie schön es doch ist: Einfach nur sein,
im Schein der Lampe, friedlich und fein.
Der Cocktail schmeckt süß, ganz ohne Druck,
ich freu' mich auf ein Glas, einen Schluck.

Ein Buch auf dem Schoß und Musik erklingt,
während der Tag langsam ins Abendrot sinkt.
Es gibt keinen Ernst, ich nehme es leicht,
Weil die Freude heute mein Leben erreicht



© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Die goldene Kür

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27.03.2026
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