Die Friedenstaube

Ein Gedicht von Caeli
In Reimen ausgedacht
Erhebe sich die Botschaft sacht
In die Lüfte hoch empor
Wie schon tausendmal zuvor

Ein Ästlein klein
Ergrünt und fein
Der Taube Schnabel hebt
Als sie so durch den Frühling schwebt

Gebraucht fürs Nest
Schnell eingeflochten
Hält das Ästchen fest
Da wo sich die Ästchen horten

Der grüne Zweig ist ein Symbol
Für Land in weiter Flut
Das Schicksal meint es mit dem wohl
Dem das endlos weite Meer nicht gut

Kein Heim, kein Ort der Ruhe
Versunken das was war
Ein Keim, ein Wort der Muse ...

Trunken bot sich mir dar

Die Aussicht auf den Frieden
So blass und leis’
Als Zukunft für die Lieben
Die Sonn’ sich einen Strahl ausreiß’

Und führt uns das Leben
Erneut an diesen Ort
Ich würde was drum geben
Wenn es Frieden, da wie dort ...

Ein Baum trägt das Geflecht aus Zweigen
Wie in sicherem Schoß
Als Mensch will ich den Vogel fast beneiden
Ob es um den Menschen je so einfach bloß?


© Auris cAeli

Informationen zum Gedicht: Die Friedenstaube

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18.02.2026
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