Die da oben – wir da unten (Song)

Ein Gedicht von Horst Bulla
Auf den Hügeln unserer Heimat…
wo der Wind kalt, rau und eisig,
durch unsere Heimat zieht.
Werden Reiche immer reicher…
Arme die kein Staat mehr wirklich sieht.
Der Staat spart bei den Schwächsten…
die sich nicht wehren können,
nimmt den Armen ihre Hoffnung…
nennen Reformen ihr Programm.
Reformen… die das Volk arm sparen,
doch ihre Konten, füllen sich…
bei Regierungen, Eliten und Beamte,
da spart man staatlich nicht.

Rente, Hartz-IV, Kinder, Bildung und Gesundheit…
Jahr für Jahr wird dort gekürzt.
Doch oben wachsen Privilegien…
die niemals, jemand, gerecht und mutig
reformiert und kürzt.
Regierung, Abgeordnete, Beamte…
stehen immer gut im Licht,
mit dicken Pensionen, doch Beiträge
in die Rente, zahlen sie alle nicht…
das Volk zahlt ihre Renten-Pflicht.

Gerechtigkeit, die gibt es nicht!
Demokratie, nur eine schöne, große Lüge ist!

Reduzierte Kranken‑ und Pflegebeiträge,
ihre Diäten steigen Jahr für Jahr…
das Volk zahlt ihre Beiträge und Diäten.
Doch der Staat, schützt das Volk nicht!
Mieterhöhungen‑ und Preiswucher Jahr für Jahr…
machen das Volk, das Leben, unerträglich schwer!
Steuern immer höher… immer neue Steuer-Arten…
und das Volk es zahlt sich arm.
Jeden Cent, aus ihren leeren Taschen, holen sich
Staat, Steuer, Konzerne, Bosse…
Oben wächst ihr Reichtum sicher… dank Reformen
und Gesetze, die ihren Reichtum stetig sichern.

Auf Hartz-IV wird laut gehetzt…
Politik und Medien,
damit keiner mehr erkennt…
warum oben alles glänzt,
und unten alles brennt…
Um von Bereicherung abzulenken,
von Vorteilen Tag und Nacht…
die Regierung, Abgeordnete, Beamte…
auf Volkes Kosten, reich gemacht!

Gerechtigkeit, die gibt es nicht!
Demokratie, nur eine schöne, große Lüge ist!

Arm geboren… arm gelebt…
arm gestorben… Generationen, Jahr für Jahr…
doch die Reichen schlafen ruhig…
in goldenen Morgen… wunderbar…
Wir tragen Lasten… die kein Mensch…
mehr tragen sollte…
und oben feiern sie weiter…
laut und prunkvoll.

Milliarden für fremde Kriege…
für Subventionen überall…
EU‑Programme, Staatshilfen…
roter Teppich und Kristall.
Doch die Ärmsten stehen an den Tafeln,
warten still auf altes Brot…
während Banken… Zinsen kassieren,
für Staatsverschuldung, auf Volkes Kosten,
in Staates verschwenderischen Not.

Gerechtigkeit, die gibt es nicht!
Demokratie, nur eine schöne, große Lüge ist!

Konzerne mit Übergewinnen…
steuerlich entlastet und befreit…
und das Volk wird nie gefragt…
wenn die nächste „Reform“ bereit…
Reformen, die keine sind…
nur Schnitte tief ins Leben…
sie machen Arme ärmer…
und nehmen statt zu geben.

Ein Volk, das nie gefragt wird…
ein Volk, das schweigt und hofft…
ein Volk, das Reformen trägt…
die man ihm einfach aufgetopft…
Doch tief in jedem Herzen…
brennt ein Funken, der noch glüht…
dass eines Tages Gerechtigkeit…
Laut unser Land durchzieht!.

Gerechtigkeit, die gibt es nicht!
Demokratie, nur eine schöne, große Lüge ist!

Arm geboren… arm gelebt…
arm gestorben… doch wir stehen…
für neue Morgen… Hand in Hand…
und wollen weitergehen…
Wir verändern diese Welt…
wenn wir zusammenstehen…
für die Armen… für die Schwachen…
die ohne uns sonst untergehen.

Und wenn der Morgen langsam graut…
und die Stadt erwacht im Licht…
sieht keiner die ärmsten, stillen,
schwachen Seelen…
von Staates Eid und Schwur vergessen,
doch wir… wir sehen und vergessen nicht…
vergessen des Staates große Lügen nicht!
Wir vergessen nicht…
Wir vergessen…
des Staates große Lügen nicht!
Nein! Wir vergessen nicht!

© Horst Bulla

https://youtu.be/euWeHZ5Ywko

Informationen zum Gedicht: Die da oben – wir da unten (Song)

21.10.2026
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