Dichterehren
Tagesstunden in der Nacht
Geschickt, wie auf weichen Katzenpfoten,
balanciert der Dichter mit dem Text
Trägt hin die Worte leicht wie Noten
Die dann schwerlos aufs Briefpapier gekleckst
Zeugt von Taten wie aus fernen Ländern
bringt Vergangenheit uns wieder nah
Versonnen sinnt er ob des Weges
wo Zukunft das was danach geschah
Achtet Träumer, Mensch und Dichter
Auf die Emotion und deren freie Tat
Spielt sich auf als verschwiegner Richter
Und bricht ihn bald, des Denkers Stab
TrägtLächeln, Freude, tiefen Frieden
Zum Schabernack vorn auf der Stirn
Will standhaft vor dem Übel fliehen
Das den Mensch verdrießt mit seinem Hirn
© Auris cAeli
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