Des Herbstes Hand
Ein leises Rascheln streift das Land,
der Sommer packt die Koffer ein.
Still reicht der Herbst uns seine Hand
und taucht die Welt in gold'nes Sein.
Der Nebel webt sein kühles Zelt
und fängt den letzten Sonnenstrahl,
die Blätter tanzen rot und gelb,
ein kühler Wind zieht durch das Tal.
Säuselnd weht er durch die Gassen
und rüttelt sacht an Ast und Strauch,
die Schwalben haben uns verlassen;
aus den Essen steigt schon Rauch.
Das Jahr wird ruhig, atmet leise,
denn die Natur sehnt sich nach Ruh'.
Auf seine ganz besondere Weise
deckt uns der Herbst mit Stille zu.
© Birgit Klingebeil
[09/2026]
Das könnte Sie auch interessieren