Des Herbstes Hand

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Ein leises Rascheln streift das Land,
der Sommer packt die Koffer ein.
Still reicht der Herbst uns seine Hand
und taucht die Welt in gold'nes Sein.

Der Nebel webt sein kühles Zelt
und fängt den letzten Sonnenstrahl,
die Blätter tanzen rot und gelb,
ein kühler Wind zieht durch das Tal.

Säuselnd weht er durch die Gassen
und rüttelt sacht an Ast und Strauch,
die Schwalben haben uns verlassen;
aus den Essen steigt schon Rauch.

Das Jahr wird ruhig, atmet leise,
denn die Natur sehnt sich nach Ruh'.
Auf seine ganz besondere Weise
deckt uns der Herbst mit Stille zu.




© Birgit Klingebeil
[09/2026]

Informationen zum Gedicht: Des Herbstes Hand

01.10.2026
11 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 2 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Birgit Klingebeil) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.