Der Widerspruch

Ein Gedicht von Nico Fender
Ich wünsche dir alles Liebe.
Und doch fühle ich kleinen Neid,
über all das, was du hast und ich nicht kriege,
all diese schlechten Gefühle tun mir so leid.

Doch ich trachte, sehne und begehre,
von dem ich glaube, es sei für mich nicht zu erreichen.
Und komme mit diesem Verhalten mir selber in die Quere,
wenn Teufels Kräfte ins Herze mein sich schleichen.

Doch die Freundschaft schluckt den Frust herunter,
die Hülle halte ich unbefleckt.
In Kopf und Brust jedoch brennt das Feuer munter,
welches Leib und Seele in Asche bedeckt.

Und doch kann ich mich irgendwie darüber freuen,
erleichtert, dass sie so nicht enden.
Und in Konsequenz werde ich nicht bereuen,
was ich unterlass' mit eigen Mund und Händen.

So am Ende wieder nur verschwendete Zeit,
Ein Widerspruch, an den sich keiner stört.
Nur eine Seele, von der Last befreit,
sucht weiter, wo sie hingehört.

N.Fender

Informationen zum Gedicht: Der Widerspruch

12.09.2026
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