Der verlorene Weg

Ein Gedicht von Max Vödisch
Ein wilder Sturm aus Angst und Zorn,
verloren ging der eigne Born.
Die Antenne brach – der stumme Beginn,
dann schwand die Liebe, zerschnitten im Sinn.

Eifersucht flackerte, Alkohol entbrannte,
ein Zündfunke, der nur Asche kannte.
Die Hände spürten Gewalt, kein Wort,
das Herz war zerbrochen, verstummt und fort.

Handeln vor Denken – ein tödliches Spiel,
kein Gitter heilt die Wunden, zu tief ihr Exil.
Der Amok endete ohne menschliches Gefühl
und bleibt als Trümmerfeld im Schweigen kühl.

Informationen zum Gedicht: Der verlorene Weg

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27.06.2026
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