Der Stille Riss

Ein Gedicht von Janine Goßlau
Wir versuchen oft krampfhaft, das Schiff noch zu retten, bevor wir den Halt und den Boden verlieren. Wir fangen uns ein in unsichtbare Ketten und fragen uns stumm, was hier eigentlich passiert?

Es flackert ein Signal in der Dunkelheit auf,
doch allzu oft wird es von Angst ignoriert.
Das Leben nimmt seinen veränderten Lauf,
vom ständigen Hin und Her ganz distanziert.

Die Einsicht kommt spät in der rastlosen Welt, ein Blick in den Spiegel, der ehrlich uns zeigt, dass niemand allein diesen Augenblick hält, wenn jeder vor Schmerz nur stumm vor sich schweigt.

Am Ende bleibt oft nur das Loslassen schwer,
ein ehrliches Fühlen, das tief in uns brennt.
Weil jede Gefühlsflut uns trifft und verzehrt,
dass niemand uns je von der Sehnsucht trennt.

Von Janine G.

Informationen zum Gedicht: Der Stille Riss

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20.07.2026
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