Der Spaziergang

Ein Gedicht von Allie Winterwolf
Blättergewirr geschmückt mit moosbedecktem Stein,
Viele Blätter schimmern fast rot im Abendschein.
Ein langer Weg bedeckt mit Kies und Erde,
Am versteckten Bach sind zu seh'n die Waldpferde.

Im eisblauen Wasser werden gespiegelt ihre Liebe und ihr Mut
Und der unsichtbare Kampfgeist der in ihnen ruht.
Immer bereit zu halten Wacht,
Sich zu beschützen Tag und Nacht.

Graue Mähne, weißes Fell,
Leuchten im Licht des Mondes ganz hell.
Eines ist mutig und das andere scheu,
Bleiben sich jedoch immer treu.
Leuchtende Augen grün wie Moos,
Das eine Pferd klein und das andere groß.

Durch Blitz und Donner entfaltet sich ihre Macht,
Welche ein Feuer nun entfacht.
Ein flammendes Herz auf dunkler Erde,
Darin zu sehen die zu schützende Herde.
In den Tiefen des Waldes versteckt,
Bis auch ihre Macht wird erweckt.

Liegen sich gegenüber im Wald,
Ein freudiges Wiehern ist zu hören ganz bald.
Die wilden Mähnen weh'n im stürmischen Wind,
Dabei tollen sie herum, wie ein kleines Kind.
Bald fallen ihnen die Augen zu,
Schlafen dann ein in himmlischer Ruh'.

Informationen zum Gedicht: Der Spaziergang

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24.05.2026
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