der Ruf des Mondes
Ein Gedicht von
Katzenovia
***
Des nachts, wenn alles schlafen geht,
er einsam seine Runde dreht,
begleitet von der Wellen Klang,
als leicht betörendem Gesang.
Verlockend flüstert er durch Zeit
und Raum, zieht manche Sehnsucht weit
hinauf in seinen kühlen Schein
und bleibt dort oben doch allein.
Wen immer er im Traum berührt,
auf seiner Reise mit sich führt,
dies stets für ein paar Stunden nur,
verliert im Wachen seine Spur.
Und leise Wehmut bleibt bestehn,
die sich erhofft ein Wiedersehn,
in einer nächsten klaren Nacht,
wenn neu er über allem wacht.
31.01.2026 © rewey
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