Der Preis fürs Bleiben
Die Zeit spinnt dich allmählich ein
zum späteren Verzehr.
Im Kokon bist du ganz allein,
das Atmen fällt dir schwer.
An ganz besonders dunklen Tagen
füllt sich dein Herz mit Unbehagen.
Du hörst die Welt nur wie von fern
und lebst nicht mehr so richtig gern.
Und irgendwann, ganz still und leis‘
geht etwas in dir aus.
Zu hoch war der bequeme Preis.
Da kommst du nicht mehr ‘raus.
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