Der Dümmer

Ein Gedicht von Hansjürgen Katzer
Viel Moor umgrenzt den Wald, das Land,
der Wellen Flut schlägt an den Strand.
Idyllisch scheint hier noch die Zeit,
des Menschen Auge sieht sehr weit.

Der Eiszeit ist er einst entwachsen,
zweitgrößter See in Niedersachsen.
Von Bornbach, Hunte still durchflossen,
hat mancher hier die Zeit genossen.

Viel Weideland und manch Allee,
liegt ringsumher am Dümmersee.
Der Zug der Wildgans macht hier Rast,
hier ist man gerne noch zu Gast.

Hier klingt er noch des Kranichs Ruf,
obwohl der Mensch auch Unheil schuf.
Das Schilf wiegt sich im Wind dahin.
entrückt sind hier der Geist, der Sinn.

So treibt es mich sehr oft hinaus,
am Dümmer bin ich gern zuhaus´.
Spüre Genuss und Leben pur,
genieße Wasser und Natur!

© Hansjürgen Katzer, Oktober 2005

Informationen zum Gedicht: Der Dümmer

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09.04.2023
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hansjürgen Katzer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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