"Der Dackel vom Dienst"
-Fiktion –
Er ist für seinen „Freund“
zumindest besser als nichts,
zwar immer nur die zweite,
eher sogar die dritte Wahl,
trotzdem verleiht er ihm das
Gefühl, als „Verfügungsmasse“
leidlich „brauchbar“ zu sein.
In hündischer Ergebenheit
macht er dankbar und demütig
wie ein verwahrloster Hund
vor seinem gestrengen Herrn
„Männchen“, um gierig nach dem
Wurstzipfel zu schnappen,
der ihm in Aussicht gestellt wird,
vorausgesetzt, er tanzt brav
nach Herrchen Pfeife und steht
ihm als „Underdog“ auf Abruf
zweckdienlich zur Verfügung.
Stets zu Diensten dackelt er
dem „Freund“ hinterher, der ihm
nie freundlich entgegenkommt.
Er giert nach Streicheleinheiten,
die ihm jedoch vorenthalten werden,
weil er nicht um seiner selbst willen
geschätzt wird, sondern in den Augen
des „Freundes“ nur Mittel zum Zweck ist.
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