Der Alten Angst..

Ein Gedicht von Wilfried Kuhse
Schritte hallen in der Nacht laut und schnell,
es ist die Zukunft die uns leuchtet ganz hell,
Töne der Vergangenheit ihr Lied laut singen,
als wollten sie uns ihre Wahrheit aufzwingen,
Glauben an die alten Zeiten nicht vorhanden,
gewollte Ziele einfach schnell verschwanden,
der Worte zuviel gesagt und doch ohne Sinn,
der Freiheiten Ende ist für manchen Gewinn,
der Alten Angst vor Gestern wird übersehen,
dem Wahnsinn die Massen lachend anflehen,
Werke des Lebens werden einfach vergessen,
Dasein vom Chillen und Technik besessen,
Lügen von damals sich plötzlich wiederholen,
Meinungen einfach unterdrückt oder befohlen,
schreiender Mob nennt sich auch noch frei,
egal wie alt sind doch fast alle wieder dabei,
Bilder vom Schrecken der Kriege zu alltäglich,
Leid und Elend der Menschen dabei unsäglich,
in Pausen ist wirklich Werbung zusehen,
die Welt kann danach weiter untergehen,
mit Waffen und Toten die Wirtschaft beleben,
hat es mit bösem Ende schon mal gegeben,
Warnungen sind von dem Wetter zu hören,
nicht nur Feuer langsam die Welt zerstören,
Schritte hallen wieder laut in diesen Tagen,
Blicke in die Zukunft will keiner mehr wagen,
Töne der Vernunft erreichen keine Hörer mehr,
das Ende der Gemeinschaft stört nicht sehr,
rote Linien wollen Grenzen nicht erkennen,
Gedanken besser nicht mehr frei nennen,
ein neuer Anfang wird wieder Untergang sein,
der einsame Rufer im Walde wie immer allein..

Informationen zum Gedicht: Der Alten Angst..

6 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
13.08.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Wilfried Kuhse) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.