Das Neue

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Das Neue


Das Neue Jahr klopft an meine Tür,
ich habe es schlicht verschlafen,
kein Sekt, kein Kuss, kein Neujahrsruf,
nur all die neuen Paragraphen,

ich bin schockiert, ich bin besorgt,
und habe ein schlechtes Gewissen,
meine Lage ist äußerst fatal,
ich schlafe äußerst unruhig in den Kissen,

geblieben ist mir nur Qualm und Rauch
und Nachbars zerfetzte Raketen,
und auch die Fragerei der Nachbarsleute ,
die kommt mir wirklich Ungelegen,

ich hoffe nur, und wünsche mir,
das Neue ist mir trotz allem gut gesonnen,
sonst stecke ich im Schlamassel drin,
und habe außer Spott und Häme
nichts Brauchbares gewonnen.

Informationen zum Gedicht: Das Neue

31.12.2015
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