Das Lügenhaus des Theaters
Ein Gedicht von
Schornsteinfeger
Frech in die Augen
Mir blicken
Und lügen ohne Rot zu werden
Ständ‘ ich da wo ihr steht
Ich würde nicht mit mir leben können
Allen Mist auf mich abladen
Mich verteufeln für freie Nebelschwaden
Lügen.. und Bomben auf mich niederhageln
Weil ihr peinliche Opfer ward.
Das Lügenhaus des Theaters
Ja beim Herzenslicht meines Vaters
Mein Leben lang wurd‘ ich belogen!
Ein ehrlicher Mensch.. die Gitterstäbe gebogen
Dankbar sein und Amen
Nichts wert ist mein Samen?
Wer möchte mich schon sehen
Bin ja ständig am fremdgehen!
Das Lügenhaus des Theaters
Reißen wir es ganz ein!
Bis nichts übrig bliebe als die Wurzel
Allen Übels..
Schutzlos und nackt vor‘m Universum
Anderen die Liebe nehmen
Ja ich denk‘ bald steht alles andersrum
Dafür werd‘ ich alles geben!
Kommt raus aus euren kleinen Verstecken
Trautes Heim.. was wisst ihr über meine Ecken?
Fertig bin Ich.. wenn sie mein Blut und Schweiß
Vom Stiefel lecken.
Das Lügenhaus des Theaters
Errichtet allein von Alfred?
Oder spielt die Umwelt auch eine Rolle?
Bis ich
Alleine wieder durch den Regen
Tolle ..
Und Peters Küsse
Weiterreiche wie sanfte Schüsse!
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