Das Lied der Biene

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Im Blütenlicht erwacht der Tag,
wo leis die kleine Biene lag.
Sie summt hinaus mit leichtem Sinn
und trägt den goldenen Morgen hin.

Von Kelch zu Kelch im Sonnenschein,
holt sie den süßen Nektar ein.
Mit jedem Flug, so zart, so zart,
wird neues Leben still entfacht.

Kehrt sie am Abend müde heim,
trägt sie den Duft von Blüt´ und Hain.
So lehrt ihr Fleiß uns still und klar:
Das Kleine macht das Große wahr.

Im Abendgold vergeht ihr Flug,
doch bleibt von ihr noch Licht genug.
Denn jede Blüte, die sie fand,
bewahrt den Sommer in dem Land.

So bleibt ihr Werk in Feld und Flur,
ein stilles Wunder der Natur.

28.06.2026

Informationen zum Gedicht: Das Lied der Biene

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28.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.